{"id":694,"date":"2010-10-05T10:33:50","date_gmt":"2010-10-05T09:33:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kc-erkner.de\/?p=694"},"modified":"2015-07-14T14:30:55","modified_gmt":"2015-07-14T14:30:55","slug":"spreewald-orientierungswettkampf-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kc-erkner.de\/?p=694","title":{"rendered":"Spreewald Orientierungswettkampf 2010"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am 01. Oktober war es mal wieder so weit. Die Cottbusser luden am Wochenende zum 34. Mal zur Internationalen Spreewaldfahrt ein. Nat\u00fcrlich lie\u00dfen wir es uns auch in diesem Jahr nicht nehmen, bei dem Ereignis dabei zu sein. Bereits seit vielen Jahren nimmt der KCE die Herausforderung an, sich durch die Gefilde im Spreewald zu orientieren und mit dem Paddelboot die von der Wettkampforganisation verteilten Kontrollpunkte zu suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Orientierungswettkampf im Spreewald ist eine kleine Besonderheit im DKV-Kalender. Neben der notwendigen Ausdauer bedarf es immer auch der Besonnenheit und genauen Orientierung, um in diesem Wettkampf erfolgreich zu sein. Die Kraft ist also nicht alleine entscheidend und deshalb k\u00f6nnen auch selten klare Favoriten auf die Siege im Vorhinein benannt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC010035.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-702\" title=\"PC010035\" src=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC010035-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"566\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Freitag ging es also f\u00fcr uns los und bis 19 Uhr trafen auch alle im \u00dcbernachtungsquartier in Burg ein. Viele bekannte Gesichter aus den anderen Vereinen konnten begr\u00fc\u00dft werden. Und schon fingen die Erz\u00e4hlungen aus den letzten Jahren an. Schlie\u00dflich hatten wir auch in diesem Jahr mit Kati einen \u201eFrischling\u201c auf der Tour dabei, und wir mussten in aller Ausf\u00fchrlichkeit den Wettkampf und das kommende Geschehen erkl\u00e4ren. Die vielen Anekdoten aus den letzten Jahren durften nat\u00fcrlich nicht fehlen. Schlie\u00dflich konnte man schon so einige Dinge im Spreewald erleben: Der eine kann von seinen Begegnungen mit dem Schlamm berichten, die anderen von gebrochenen Paddeln und wieder andere nur von der Gem\u00fctlichkeit, die sie in jedem Jahr auf der Veranstaltung genie\u00dfen. In der Nacht erlebte so manch einer noch eine kleine \u00dcberraschung: Die Startlisten wurden ausgehangen. Zun\u00e4chst musste Stephan erst einmal feststellen, dass er und Ilona im st\u00e4rksten Rennen starteten. 22 Boote sollten in ihrer Konkurrenz vertreten sein. Svend wiederum f\u00fchlte sich innerhalb weniger Minuten um einige Jahre \u00e4lter. Er war n\u00e4mlich nicht im Feld der AK 2 aufgef\u00fchrt, sondern wurde aufgrund seines Geburtsjahres der AK 3 zugeordnet. Dies bedeutete zugleich, dass er in die st\u00e4rkste Altersklasse wechselte und dort ebenfalls mehr Mitstreiter um den Sieg antraf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Samstagmorgen war es dann so weit. Um 8 Uhr wurde der Wettkampf offiziell er\u00f6ffnet. Allerdings hie\u00df es noch nicht, alle Mann ins Boot. Zun\u00e4chst mussten wir n\u00e4mlich erst einmal nach Leipe fahren. Denn in diesem Jahr sollte der Start der Orientierungsfahrt dort erfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC010024.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-701\" title=\"PC010024\" src=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC010024-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"566\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann ging es ab 9.30 Uhr los. Die Boote wurden im 3-Minuten-Takt in kleinen Gruppen die Hauptspree flussabw\u00e4rts geschickt. Ausgestattet mit einer Spreewaldkarte galt es, eine Strecke zwischen 16 und 19 km zu absolvieren, auf welcher 12 bis 13 Kontrollpunkte aufzusuchen waren. Wie in jedem Jahr musste an den Punkten mit Hilfe einer Lochzange auf der Kontrollkarte das Auffinden des Punktes vermerkt werden. Sieger des Wettkampfes ist am Ende die Bootsbesatzung, welche alle Kontrollpunkte in der k\u00fcrzesten Zeit gefunden hat. Am Start muss man sich dann doch erst einmal orientieren. \u201eSchneller Blick auf die Karte und wo ist denn der erste Punkt?\u201c wird wohl sicherlich allen auf den ersten Metern durch den Kopf gegangen sein. In diesem Jahr musste man doch recht genau \u00fcberlegen, welche Route man einschlagen wollte. Aufgrund des Hochwassers sowohl im August als auch direkt an den Tagen vor dem Wettkampf war im Spreewald viel Wasser auf den Fl\u00fcssen. Das war eigentlich ganz von Vorteil, da die kleinen Flie\u00dfe nun nicht so flach und auch ein wenig breiter waren als in den letzten Jahren. Allerdings war die Str\u00f6mung auf der Hauptspree und auf dem S\u00fcdumfluter um einiges gr\u00f6\u00dfer. Deshalb musste bereits nach ca. 800 m entschieden werden: Hauptspree auf dem Hinweg stromabw\u00e4rts und daf\u00fcr am Ende der S\u00fcdumfluter stromaufw\u00e4rts oder lieber umgekehrt? Das war dann aber auch schon die schwerste Entscheidung an dem Tag. Die Punkte waren zumeist gut sichtbar aufgeh\u00e4ngt und auch durchgehend vorhanden. Die Strecken absolvierten die meisten von uns in ca. 2:10 h bis 2:30 h. Eine Ausnahme bildete hierbei Kai. Der hatte am Ende eine Gesamtzeit von 3 Stunden. Allerdings war er auch der einzige im Teilnehmerfeld, der weder die Hauptspree noch den S\u00fcdumfluter stromaufw\u00e4rts gefahren ist\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC030048.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-705\" title=\"PC030048\" src=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC030048-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"566\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie auch in jedem Jahr wurde nach Zieleinkunft wieder heftig diskutiert. Wo seid ihr lang gefahren? Wo waren eure Punkte? An der Stelle haben wir ein wenig Zeit verloren, usw. Die ersten Spekulationen \u00fcber Sieg oder Niederlage begannen. Um 14 Uhr waren alle wieder in der Schule in Burg. Also konnte sich der Nachmittagsbesch\u00e4ftigung gewidmet werden. Einige packten ihre Badesachen ein und machten sich auf in die Spreewaldtherme. Andere genossen die warme Nachmittagssonne vor dem Wohnwagen und g\u00f6nnten sich Kaffee und Kuchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 18 Uhr ging es dann gemeinsam zum \u201eDeutschen Haus\u201c, wo, wie in den letzten Jahren auch, abends die Siegerehrung und der Kanutenball stattfanden. Nachdem wir alle gegessen hatten und auch die Wettkampforganisatoren aus Cottbus eintrafen, konnte die Siegerehrung beginnen. Nun wurde also das Geheimnis um die Sieger gel\u00fcftet. Und auch wir vom KCE konnten einige Erfolge feiern. Steffi wurde ihrer Favoritenrolle im Frauen-Einer gerecht und entschied die AK 2 mit gro\u00dfen Vorsprung f\u00fcr sich. Etwas \u00fcberraschender kam dann schon der Sieg von Florian, der in diesem Jahr zum ersten Mal in der AK 2 an den Start ging. Kati hatte auch einen gelungenen Einstieg bei ihrer ersten Spreewaldorientierungsfahrt und konnte gemeinsam mit Kerstin den 2. Platz im Frauenzweier erringen. Svend, der ja nun zum \u201ealten\u201c Eisen geh\u00f6rte, konnte trotz starker Konkurrenz den 3. Platz erreichen und war am Ende des Tages doch recht zufrieden, dass er in dem schweren Rennen auf das Podium gelangte. Die Pl\u00e4tze auf dem Siegertreppchen lie\u00dfen uns \u00fcber insgesamt 9 Punkte in der Gesamtwertung freuen. Dies bedeutete in der Vereinswertung den 3. Platz und damit wurden unsere Erwartungen auch erf\u00fcllt. Die Kanuten des MSN konnten die Gesamtwertung in diesem Jahr nicht verteidigen und mussten den Sieg mit einem doch betr\u00e4chtlichen R\u00fcckstand dem KuK Schwerin \u00fcberlassen. Der Wanderpokal wurde also seinem Namen gerecht und \u201ewanderte\u201c am Wochenende in Landhauptstadt Mecklenburgs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem alle Urkunden \u00fcberreicht wurden, konnten wir nun die Ergebnisliste studieren. Dabei war festzustellen, dass insbesondere Stephan und Ilona eine hervorragende Leistung im Wettkampf absolviert hatten. Nachdem die beiden aufgrund der vielen Boote in ihrem Rennen mit einer Platzierung unter den ersten 10 zufrieden gewesen w\u00e4ren, erfuhren sie nun, dass sie ganz knapp hinter dem 3. Platz den undankbaren 4. belegten. Das Ergebnis freute sie sehr, auch wenn es einen kleinen bitteren Beigeschmack gab, denn den 4. Platz kannten die beiden schon zu gut aus den vorangegangenen Jahren. Steffen konnte sich ebenfalls in der AK 3 \u00fcber seine Platzierung freuen. Es hat zwar nicht ganz f\u00fcr eine Urkunde gereicht, aber zufrieden war trotzdem. Er belegte hinter dem in jedem Jahr favorisierten Trio seiner Altersklasse, welches ab diesem Jahr wegen Svend von nun an ein Quartett bildet, den 5. Platz und konnte insgesamt eine schnellere Zeit als Florian vorweisen. Das stimmte ihn nat\u00fcrlich auch ein wenig fr\u00f6hlich. Max und Georg mussten feststellen, dass sie in ihrem Rennen keine Chance auf das Podium hatten. Aber sie nahmen ihren 4. Platz gelassen und ihre gute Laune lie\u00dfen sie sich nicht mit dieser Platzierung verderben. Ulla h\u00e4tte von der Paddelzeit her einen sehr guten 3. Platz erreicht. Das war ihr nun aber nicht verg\u00f6nnt, da die Wettkampfleitung einen Punkt von ihr nicht anerkannt hat. Sie nahm diese Entscheidung mit einem charmanten L\u00e4cheln hin. Schlie\u00dflich gibt es ja auch im n\u00e4chsten Jahr wieder eine Orientierungsfahrt. Kai verbrauchte auf seiner etwas sehr unorthodoxen Streckenf\u00fchrung dann doch zu viel Zeit und musste sich mit Platz 8 begn\u00fcgen. Aber auch er hat schon f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr seine ganz eigene Zielstellung. Mal sehen, ob es denn da klappt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Kanutenball konnte dann ausgelassen gefeiert werden. Die Erinnerungen vom Tag wurden nochmals ausgetauscht und die ersten Strategien f\u00fcr den n\u00e4chsten Orientierungswettkampf entwickelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC020041.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-703\" title=\"PC020041\" src=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC020041-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"566\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bevor es am Sonntag nach Hause ging, lie\u00dfen wir es uns nicht nehmen, noch eine kleine Runde durch den Spreewald im Boot zu fahren. \u00dcber den Ostgraben und die Neue Spree ging es zum \u201eOchsenknecht\u201c, wo wir uns bei herrlichem Sonnenschein noch ein leckeres Essen schmecken lie\u00dfen, bevor wir die Heimreise nach Erkner antraten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC020045.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-704\" title=\"PC020045\" src=\"http:\/\/www.kc-erkner.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/PC020045-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"566\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 01. 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