{"id":1253,"date":"2011-11-02T13:25:38","date_gmt":"2011-11-02T12:25:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kc-erkner.de\/?p=1253"},"modified":"2015-07-14T14:30:32","modified_gmt":"2015-07-14T14:30:32","slug":"jubilaumsfahrt-im-spreewald-40-orientierungswettkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kc-erkner.de\/?p=1253","title":{"rendered":"Jubil\u00e4umsfahrt im Spreewald 40. Orientierungswettkampf"},"content":{"rendered":"<p>Wie in jedem Jahr stand auch 2011 wieder um den 03. Oktober der Orientierungswettkampf im Spreewald auf unserem Jahressportplan im Programm. Und in diesem Jahr fand dieser interessante Wettbewerb, in dem man sich mit Hilfe einer Karte quer durch den Spreewald zwischen Burg und L\u00fcbbenau orientieren muss, bereits zum 40. Mal statt.<\/p>\n<p>In den vergangenen 20 Jahren waren wir vom KCE fast jedes Jahr dabei, so dass man schon behaupten kann, dass wir traditionell im Spreewald vertreten sind. Schlie\u00dflich haben wir ja auch in den Jahren 2004 bis 2009 die Gesamtwertung f\u00fcr unseren Verein entscheiden k\u00f6nnen. Also machten wir uns auch am 30.09.2011 auf den Weg Richtung S\u00fcdosten.<\/p>\n<p>Unsere Gruppe war nicht allzu gro\u00df, denn nicht alle konnten tats\u00e4chlich an dem Wochenende mitkommen, aber immerhin 7 von uns stellten sich wieder der Herausforderung, sich im Labyrinth der Spreearme von Punkt zu Punkt zu orientieren und dabei die nicht ganz 20 km in einer guten Zeit zu absolvieren.<br \/>\nWir sieben waren schon \u201ealte Hasen\u201c im Spreewald. Mit Jochen aus Bremen hatten wir aber dennoch einen \u201eNeuen\u201c dabei, dem wir die T\u00fccken des Wettkampfs lang und breit erkl\u00e4ren konnten.<\/p>\n<p>Der 03. Oktober fiel in diesem Jahr auf einen Montag. Damit hatten wir ein verl\u00e4ngertes Wochenende und der eigentliche Wettkampf sollte am erst am Sonntag stattfinden. Die Veranstalter organisierten f\u00fcr den Samstag eine Kanufahrt auf der Spree von Cottbus nach Burg. Alle, die schon mal zu Ostern an der Osterspreefahrt teilgenommen haben, kennen diese interessante Strecke. Sie f\u00fchrt in zahlreichen Kurven mit einigen Solschwellen durch eine sch\u00f6ne Naturlandschaft. Aber auch f\u00fcr Kenner der Strecke hat sie einiges Neues in jedem Jahr zu bieten. Da der Spreelauf nun schon seit einigen Jahren renaturiert wird, ver\u00e4ndert sich dieser stets. Und so kann man immer wieder neue Inselchen im Fluss entdecken und auch so manche Kurve war im Fr\u00fchjahr noch nicht so vorzufinden. Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir also die Natur und Landschaft genie\u00dfen und so einen entspannten Tag verbringen.<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen war es dann wie immer ein bisschen aufregend. Schlie\u00dflich kannten wir die T\u00fccken des Wettkampfes aus den letzten Jahren. Wird es vielleicht wieder eine Besonderheit beim sogenannten Gurkenpunkt geben? Vor einigen Jahren mussten wir mal durch ein Labyrinth irren, um an die begehrten Gurken zu gelangen. Wie viele Wehre und Schleuse werden auf der Strecke verteilt sein? Die direkten Konkurrenten des jeweiligen Rennens konnten bereits am Abend zuvor gez\u00e4hlt und identifiziert werden. Aber wie werden wohl sie in diesem Jahr in der Lage sein, schnell alle Punkte zu finden.<\/p>\n<p>Um 9.24 Uhr hatte Heiko seinen Start und ging damit als erstes von uns ins Rennen. Stephan und Kai folgten 9.30 und nahmen gleich Jochen mit. Ilona und Kerstin waren nur 3 Minuten sp\u00e4ter dran. Zu dem Zeitpunkt konnten Steffi und Svend sich noch viel Zeit lassen. Schlie\u00dflich sollten sie erst nach 10 Uhr ins Geschehen eingreifen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Punkte waren in diesem Jahr einfach zu finden. Es fehlte kein einziger auf unseren Strecken. Damit war f\u00fcr die Wertung schon die halbe Miete drin. Aber an der Streckenf\u00fchrung hatten wir dann doch leise Kritik zu \u00e4u\u00dfern: Wir mussten durch flache Flie\u00dfe, die zum Teil kaum breiter als die Boote waren. An \u00dcberholen von anderen Booten war kaum zu denken. Und das ein oder andere Mal hatte die Vorw\u00e4rtsbewegung des Bootes nicht wirklich etwas mit Paddeln zu tun. Auch die vielen Touristen, die einem unterwegs in Leihbooten oder in Spreewaldk\u00e4hnen hinter jeder Ecke begegneten, machten uns zum Teil schwer zu schaffen. Aber das war wohl der Preis f\u00fcr den herrlichen Sonnenschein und die warmen Temperaturen um die 25C an diesem Oktoberwochenende.<br \/>\nNach rund 3 Stunden waren alle wieder im Ziel. Und so konnte gleich ausgewertet werden, wer wie wo lang gefahren ist, welche Streckenabschnitte wie schlecht zu befahren waren und was man so allerlei auf dem Rundkurs erlebt und gesehen hat. Das kennen wir ja auch schon aus den letzten Jahren.<\/p>\n<p>Zufrieden mit den eigenen Leistungen konnte sich am Nachmittag von den \u201eWettkampfstrapazen\u201c erholt werden. Am Abend sollte dann, auch wie in jedem Jahr, die Siegerehrung mit Kanutenball stattfinden. Einige von uns besuchten zuvor noch das DDR-Museum in Burg und dachten ein wenig an vergangene Zeiten. Danach ging es direkt ins Deutsche Haus, wo wir zun\u00e4chst Schnitzel mit Pommes oder Seelachsfilet mit Kartoffeln serviert bekamen. Die obligatorische Frage: \u201eFisch oder Fleisch?\u201c hatten wir ja schon am Tag zuvor beantwortet. Bei einem Bier oder anderem Getr\u00e4nk lie\u00dfen wir den Tag noch mal Revue passieren.<\/p>\n<p>Dann war es soweit, die Siegerehrung stand an. Nicht ganz \u00fcberraschend konnte Steffi einen ersten Platz erzielen. Mit einer Zeit nur knapp \u00fcber 2 Stunden war sie die Schnellste, die alle ihre Punkte gefunden hat. Etwas \u00fcberraschender war da schon der 2. Platz von Ilona und Kerstin. Sie hatten in diesem Jahr erst einmal gemeinsam in einem Boot gesessen und das war zum Orientierungswettkampf. Au\u00dferdem war das Zweierrennen der Frauen mit f\u00fcnf Booten im Vergleich zu den vergangenen Jahren stark besetzt.<br \/>\nIm M\u00e4nnereiner konkurrierten Heiko und Svend miteinander um den Sieg. Aufgrund der Altersklassen\u00e4nderung in diesem Jahr durfte Svend wieder in der j\u00fcngeren Kategorie an den Start gehen. Beide lieferten sich im Fernduell ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Svend mit ein paar wenigen Minuten Vorsprung f\u00fcr sich entschied. Und so sollten wir vom KCE in der AK II Einer m\u00e4nnlich die Pl\u00e4tze 1 und 2 f\u00fcr uns verbuchen k\u00f6nnen.<br \/>\nIm M\u00e4nnerzweier AK II unkten wir gemeinsam \u00fcber den wom\u00f6glichen 4. Platz. Da Kai ebenfalls aufgrund der \u00c4nderung der Altersklassen in diesem Jahr zu jung f\u00fcr die AK III war, konnte Stephan nach 4 Jahren wieder mit den \u201eJungspunden\u201c konkurrieren. Aber Stephan hatte in den Jahren zuvor immer den 4. Platz belegt. Sollte es diesem Jahr doch f\u00fcr eine Platzierung auf dem Podest reichen? Leider geh\u00f6rten die Beiden nicht zu den Genannten, die nach vorne treten sollten, um ihre Urkunden in Empfang zu nehmen. Auch Jochen konnte bei seiner Spreewaldpremiere nicht das Podest erklimmen. Aber in der AK III der M\u00e4nner im Einer gewannen die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen der letzten Jahre.<br \/>\nIn der Gesamtwertung der Vereine konnte dann der KCE trotz der relativ geringen Teilnehmerzahl den 3. Platz erreichen. Das war schon erstaunlich, da wir mit nur 7 Startern tats\u00e4chlich gr\u00f6\u00dfere Vereine hinter uns lassen konnten. Bei der Auswertung der Ergebnislisten mussten wir dann auch noch feststellen, dass Stephan wieder einmal erfolgreich den 4. Platz verteidigen konnte. Unserer guten Laune konnte das aber nichts antun und so verbrachten wir noch vergn\u00fcglich ein paar Stunden im Deutschen Haus bei ein wenig Tanz und vielen interessanten Gespr\u00e4chen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen traten drei von uns recht fr\u00fch die Heimreise an. Die Verbliebenen nutzten aber noch einmal den sch\u00f6nen Tag und paddelten f\u00fcr ein paar Stunden durch den sch\u00f6nen Spreewald. Bei einem ausgiebigen Mittagessen konnten wir so das Wochenende gem\u00fctlich ausklingen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie in jedem Jahr stand auch 2011 wieder um den 03. Oktober der Orientierungswettkampf im Spreewald auf unserem Jahressportplan im Programm. 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